Neonazi-Gruppen als geheimdienstlich gesteuertes Schreckgespenst 24. Februar infokrieg.tv Alexander Benesch
Ein
bezahlter FBI-Informant war der Mann hinter einem Neonazi-Aufmarsch in
einem Schwarzenviertel von Orlando im Jahr 2006; dies kam heraus
während einer Gerichtsanhörung wegen eines anderen Falls in den die
betreffende Person verwickelt war. Führende
Mitglieder der schwarzen Gemeinde forderten Ermittlungen wegen des
Verdachts, dass der Neonaziaufmarsch im Februar 2006 von
Polizeibehörden inszeniert worden war. Ein
FBI-Agent sagte vor Gericht aus, dass dem 39-jährigen David Gletty
mindestens 20.000 Dollar in den vorherigen beiden Jahren vom FBI
ausbezahlt worden waren.
Während
der Anhörung wurde Gletty generell als "Mr.X" oder "CW" (kooperativer
Zeuge) bezeichnet, seine Identität wurde jedoch enthüllt als der
Staatsanwalt Peter W. Kenny mehrmals, wohl aus Versehen, Glettys vollen
Namen aussprach.Gerade einmal 22 Neonazis waren bei dem Aufmarsch von 300 Polizisten vor den 500 Gegendemonstranten beschützt worden.
FBI-Agent Kevin Farrington sagte, dass Gletty nur "am Aufmarsch
teilnahm", ihn aber "nicht organisierte". Die Erlaubnis der Stadt für
den Aufmarsch listete Gletty jedoch als den "Organisator des
Ereignisses vor Ort". Auf einer Webseite führte Gletty aus, welche
Rolle er bei der Organisation des Aufmarschs hatte und dass er
hinterher eine Siegesfeier veranstaltete:
"Am 17. Januar 06 bekam ich die Erlaubnis und brachte den Ball ins Rollen."
"Am 25. Februar führten meine Crew und ich die Sache in Downtown Orlando durch."
"Da
ich derjenige war, der auf der Erlaubnis gelistet war, war ich
derjenige der mit der Polizei kommunizierte und der die generelle
Anführerrolle bei dem Ereignis hatte."
Texas
Monthly Magazine gab dem FBI 1998 die negative 'Bum Steer Auszeichnung'
dafür, dass die Bundespolizei eine Ku-Klux-Klan-Gruppe geschaffen hatte
welche eine Chemiefabrik in Arlington/Texas sprengen sollte. Das FBI
war verwickelt in Attentate bei Ruby Ridge/Idaho, in das Mount
Carmel-Massaker in Waco/Texas, in den ersten Anschlag auf das World
Trade Center in NY und in den Bombenanschlag in Oklahoma City.
Standardrezept:
Das FBI konfisziert hinterher die gesamten Beweise und plaziert
falsches Beweismaterial. Die Attentäter dürfen die Ermittlungen gegen
sich selbst leiten und schaffen ein Klima der Angst vor Terrorismus,
indem sie das Verbrechen Leuten in die Schuhe schieben, die Gegner der
Regierung sind. Die
britische Zeitung "The Guardian" und der Kölner Statd-Anzeiger
berichteten, dass der erfolgreiche, ehemalige Anführer der deutschen
Rechtspartei NPD, Adolf von Thadden, ein Agent des britischen
Geheimdienstes MI6 gewesen war. Bei
dem Versuch eines Verbotes der NPD in Deutschland ließ sich dann auch
keine NPD-Schlüsselfigur finden die nicht auf der Informantenliste des
Bundesnachrichtendienstes stand.
In
den USA sprechen sich bereits viele prominente Politiker und
Medienfiguren dafür aus, das Verfassungsrecht auf freie
Meinungsäußerung aus Sicherheitsgründen angesichts des muslimischen
Extremismus aufzuheben. Wir warten gespannt darauf bis die europäischen
Länder bzw. die EU die ohnehin schon stark eingeschränkte
Meinungsfreiheit auf Grund von "extremistischer muslimischer und
neonazistischer Propaganda" auf den Scheiterhaufen wirft. |